Wäschetrockner kann man im Elektronikfachgeschäft und in Spezialläden kaufen. Man sollte beim Kauf sowohl auf eine gute Qualität als auch die Garantiebestimmungen achten, denn nur bei der Einhaltung der Garantiezeit hat man Anspruch auf Ersatz oder eine kostenlose Reparatur im Schadensfall. Die Schäden bei einem Trockner können sehr vielfältig sein und sind auch nicht immer sofort ersichtlich oder einfach zu beheben. Deshalb muss man den Trockner häufig in die Werkstatt nehmen, wenn man Schaltkreise oder andere Einzelteile wieder herstellt. Ein Trockner kann mit verschiedenen Funktionen ausgestattet werden, beispielsweise mit unterschiedlichen Trocknungsprogrammen oder -Stufen. Moderne Trocknungsgeräte versuchen nämlich durch eine schonende Trocknung das Eingehen von Fasern zu verhindern, wenn aus ihnen das Wasser zu schnell entweicht. Dafür muss man in bestimmten Trocknungsphasen bestimmte Wassermengen herausnehmen und die Trocknungsgeschwindigkeit individuell anpassen.
Normalerweise arbeitet man bei diesen Geräten mit einem Lufttrocknungssystem. Dafür wird heiße Luft über die feuchte Kleidung geleitet, diese löst das Wasser aus den Fasern, anschließend wird die Luft abgekühlt und das Wasser kondensiert und abgeschieden. Nach einem erneuten Aufheizen strömt die getrocknete Luft erneut über die Fasern und löst einen Teil der Flüssigkeit. Der Kondensator, die Düsen und die Ventilatoren sowie Aufheiz- und Abkühlsysteme arbeiten in einem empfindlichen Gleichgewicht, das bei Fehlfunktionen schnell gestört werden kann. Deshalb kann es sein, dass ein beschädigter Trockner die Kleidung angreift und zu schnell trocknet, oder das Gegenteil ist der Fall und die Trocknungsfunktion fällt gänzlich aus oder ist zu schwach. In diesem Fall muss man unbedingt die Wäschetrockner-Reparatur von einem Fachmann durchführen lassen,