Wer heutzutage an dem stark umkämpften Handymarkt als Unternehmen bestehen möchte, muss dem Endkunden häufig wesentlich mehr als lediglich die ursprüngliche Telefonfunktion bieten können. Als Folge werden mittlerweile immer mehr Anwendungen in die Handygeräte eingebaut. Sogenannte Applikationen ermöglichen es dem Nutzer zudem, regelmäßig weitere Anwendungsinnovationen auf sein Handy herunterzuladen. Auf diese Weise kommt das Handy neben seiner ursprünglich reinen Telefonfunktion mit einem wesentlich breiteren Spektrum an zusätzlichen Eigenschaften zum Einsatz. Bereits heute haben sich die neusten Handys zu Multitasking-Geräten der Unterhaltungselektronik für Musik, Videos, Spiele Internet und Fotografieren entwickelt oder kommen in vielen Fällen zumindest als Terminplaner oder Fotoalbum zum Einsatz. Die ursprünglich primäre Funktion des Telefonierens tritt dabei immer weiter in den Hintergrund. Diese zusätzlichen Eigenschaften sind allerdings auch mit entsprechend steigenden Handypreisen verbunden.
Nicht jeder ist bereit, diese stetig steigenden Preise für die Multitasking-Handygeräte zu akzeptieren oder kann für sich selbst gar einen Nutzen darin erkennen. Für diejenigen, die ein Handy hauptsächlich zum Telefonieren nutzen und nur wenige, bis keine weiteren Funktionen mitbezahlen möchten, ist es immer schwieriger, ein geeignetes Gerät unter den zahlreichen Neuerscheinungen zu finden. Sinnvollerweise lässt sich in diesen Fällen auf gebrauchte, aber voll funktionstüchtige Handys zurückgreifen, die nicht selten noch über eine übersichtliche Menüstruktur und Funktionsweise verfügen. Der Markt für Gebrauchtgeräte ist verhältnismäßig groß und insbesondere im Internet lassen sich auf diversen Verkaufsplattformen günstige Geräte dieser Gattung erwerben.
Wer Handys gebraucht kaufen möchte, sollte sich bei der Auswahl auf eher gängige Modelle konzentrieren, deren Hersteller noch am Markt existieren, um so für den Fall eines Defektes eine Ersatzteilquelle sicherstellen zu können. Letzteres gilt insbesondere für Handy-Akkus, deren Lebenszyklus meist nur auf 2 Jahre beschränkt ist. Zu empfehlen ist hierbei sicherlich, auf die Akkus der jeweiligen Handy-Hersteller zurückzugreifen, da bei No-Name-Anbietern häufig die Gefahr von Funktionsstörungen und Überhitzung bestehen oder in einigen Fällen sogar ein Totalausfall drohen könnte.